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31.01.2012, 17:21 Uhr | Übersicht | Drucken
Forschung und Bildung sind Grundlage für gute Entwicklung

Der mittlerweile schon zur Tradition der Neukirchener Veranstaltungen gehörende Neujahrsempfang des CDU Stadtverbandes fand auch in diesem Jahr wieder großen Anklang.
 
Im Saal des Hotel Combecher konnten Stadtverbandsvorsitzender Jürgen Lepper und Fraktionsvorsitzende Veronika Backes u.a. Bürgermeister Klemens Olbrich (Neukirchen) sowie den Staatssekretär im Hessischen Umweltministerium Mark Weinmeister und den CDU Kreisvorsitzenden und  Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert begrüßen.
 
Neben einer großen Zahl Vertreter der kommunalen Politik aus Neukirchen und den Nachbargemeinden nahm als Ehrengast und Hauptrednerin die Hessische Ministern für Wissenschaft und Kunst Frau Eva Kühne-Hörmann aus Kassel an der Veranstaltung teil.
 


Foto
Staatssekretär Mark Weinmeister, Ministerin Eva Kühne-Hörmann Jürgen Lepper, Veronika Backes, Bernd Siebert MdB, Bürgermeister Klemens Olbrich
Nordhessen boomt
 
„Wenn wir früher die Region Südhessen wegen deren Investitionen in Forschung und Bildung beneidet hätten, so ist heute die Situation wesentlich besser. Es ist leichter geworden, in Nordhessen Arbeit zu finden“, bemerkte die Ministerin. Ein Grund dafür sei die  günstige Lage zu den Hochschulstandorten Kassel und Marburg, die ein Entwicklungs-potenzial für alle Gemeinden im Umkreis von 100 Kilometern böten.
 
Das Land Hessen setze verstärkt auf Forschung, im Bereich der erneuerbaren Energien, und z.Bsp. auch in der Elektromobilität. „Wir wollen Schaufensterregion werden und zeigen, dass vernetzte Systeme gerade in Ballungsgebieten in einem Umkreis von 25 Kilometern sinnvoll sind“, erläuterte die Politikerin. 
 
Es habe sich gezeigt, dass Investitionen in Bildung und Forschung einen sehr großen Anteil an der Innovationskraft habe. Außerdem würde durch die große öffentliche Aufmerksamkeit auch die Akzeptanz für Veränderungen besser werden.
 
Forschungsergebnisse darstellen
 
 Zum Bereich Gesundheitswesen meinte Frau Kühne-Hörmann, dass den Menschen das Gefühl dafür vermittelt werden müsse, wie und wo die für Forschung investierten Mittel  wirken würden. Als Beispiel nannte sie die drei hessischen Uni-Kliniken, die weiter entwickelt werden müssten. „Die sind zwar teurer, aber auch kompetenter – und das kommt schließlich allen zugute.“ Kühne Hörmann vertrat weiterhin die Auffassung, dass die im Gesundheitswesen gezeigten Forschungsergebnisse besser und transparenter dargestellt werden müssten. So könnte man erreichen, sich wieder mehr junge Leute für die Ausbildung in den Naturwissenschaften interessieren würden
.
Hoher Sanierungsbedarf
 
Für die Denkmalpflege seien z Bsp. für die Sanierung der hessischen Schösser hohe Summen erforderlich. Dieser Bereich sei auch für die Kommunen längst kein weicher Faktor mehr: „Wir müssen diese Liegenschaften erhalten, denn jedes dieser Gebäude steht für ein eigenes Profil im Ort. „Es ist sehr erfreulich, dass sich zum Erhalt dieser Denkmale sich Heimatvereine gründen, die die Situation damit positiv beeinflussen werden“, lobte die Ministerin das vorhandene Bürgerengagement. 

Grußworte 
 
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung sprachen Staatssekretär Mark Weinmeister, Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert sowie Bürgermeister Klemens Olbrich in ihren Grußworten sowohl örtliche als auch Kreis, Landes- und Bundespolitische Themen an.  
 

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